von Schülern der 4. Klasse


1. Die Schulschließung am 17. März 2020 kam für mich und meine Familie sehr plötzlich. Wir mussten unseren ganzen Tagesablauf umstellen. Schulaufgaben kamen jetzt von Schul-Homepage, die Nachhilfestunden waren vormittags über Whats-App-Anruf und die Schulfreunde konnte ich nur noch anrufen. Frühs konnte ich nun länger schlafen. Das war toll. Mein Frühstück habe ich ganz in Ruhe gegessen. Ich konnte anziehen was ich wollte. Danach habe ich meine Schulaufgaben gemacht. Wenn ich ein Problem hatte, musste ich warten, bis Mama nachmittags nach Hause kam. Das war blöd. Wenn ich mit den Schulaufgaben fertig war, durfte ich spielen. Auch Sportunterricht habe ich gemacht. Seilspringen, Sprint im Hof, Federball mit Mama und Fußball mit Papa. Meine Werkenlehrerin war Mama. Wir haben Osterschmuck gebastelt, mit Papa habe ich Holz gesägt. Zum Schulgarten bin ich in den eigenen Garten und habe gegossen und geschaut. Im Kunstunterricht habe ich eine Geburtstagskarte für meine Tante gestaltet und ein Muttertagsgeschenk für Mama gebastelt. Am späten Nachmittag haben wir gemeinsam die Schulaufgaben kontrolliert. Dann erstellten wir den Plan für den nächsten Tag. Da standen auch Hausaufgaben drauf. Das fand ich doof. Ich freue mich, dass die Schule wieder geöffnet ist, weil ich meine Schulfreunde vermisst habe. Sogar die Lehrer haben mir ein wenig gefehlt.

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2.Seit Ende März ist die Schule geschlossen, um wegen des neuartigen COVID-19 Virus das Infektionsrisiko zu senken. Seitdem mussten alle Schüler über eine lange Zeit zu Hause sein und konnten sich nicht mit Freunden treffen. Darunter habe ich sehr gelitten, weil ich meine Freunde aus der Schule vermisst habe. Ich wurde selbst krank und die Aufgaben, die wir zu Hause lösen sollten, überforderten mich. Doch nach und nach habe ich alles geschafft.

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3. …..Ich fand die Zeit der Schulschließung nicht schön. Man musste zu Hause bleiben, durfte nicht mit Freunden spielen, obwohl wir alle davor neben einander gesessen haben und auch das Karatetraining fiel unter das Verbot. Meinen Geburtstag mussten wir ohne Oma und Opa feiern. Wir haben per Videoanruf die Geschenke ausgepackt. Jeden Tag um 9.00 Uhr habe ich meine Aufgaben für die Schule erledigt. Aber uns ging sehr viel Schulstoff verloren. Zum Glück war das Wetter schön und deshalb habe ich angefangen Chilis zu züchten.

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4. Am 16. März war unser letzter normaler Schultag. Nun war Lernen zu Hause angesagt. Gemeinsam mit meinen Eltern schaute ich mir den Lernplan an. Stück für Stück arbeitete ich mich durch die Aufgaben. Schnell bemerkte ich den Unterschied zum Lernen in der Schule. Es gab keine festen Unterrichtsstunden und auch keinen Stundenplan mehr. Besonders meine Klassenkameraden und meine Lehrer vermisste ich sehr. Lernen in der Gruppe macht einfach mehr Spaß.

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5. Alles fing mit Freitag, den 13. an. Meine Eltern erzählten mir, dass ab kommender Woche die Schule für längere Zeit schließt. Der Corona – Virus war Schuld. Was nun? Meine Eltern wechselten sich mit der Betreuung ab. Schlimm war für mich, dass ich meine Großeltern und Freundinnen nicht besuchen durfte. Dafür habe ich Briefe geschrieben und telefoniert….. Jetzt bin ich froh, wieder in der Schule zu sein, trotz Abstand halten.

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6. Die Schulschließung kam für mich sehr plötzlich und unerwartet. Von heute auf Morgen wurde ich von meinen Freunden getrennt. Ich war traurig, dass ich meinem Hobbies ( Karate, Tanzen) nicht mehr nachgehen durfte. In dieser Zeit habe ich neben meinen Aufgaben den 1. und 2. Band von Harry Potter gelesen. Mit meinen Eltern habe ich sehr viel unternommen: Fahrrad fahren, Muffins gebacken, Stockbrot und Würstchen gegrillt, Gesellschaftsspiele gespielt, Filmeabende Wanderungen…

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